Sport - Kultur - Politik - Boulevard - Science - Fiction

Montag, 25. Juli 2011

Baum-Phobie






 (=Dendrophobie)
Die Dendrophobie gehört zu den spezifischen Phobien und bezeichnet die Angst vor Bäumen. Der Dendrophobiker fürchtet naturgemäß den Wald, aber auch einzelne Bäume treiben ihm den Schweiß auf die Stirn. Das Wort Dendrophobie stammt aus dem Altgriechischen: dendros = Baum; phobos = Angst. (link)


Im internationalen Jahr der Wälder 2011 sollte man meinen, werden Bäume soweit wie möglich geschützt und erhalten. Von wegen....
 Bei den Stadtbäumen schaut es gerade eher so aus, als ob sie nach wie vor nur störendes Beiwerk einer urbanen Bebauung sind. Anstatt bestehenden Baumbestand in die architektonische Planung mit einzubeziehen, wird er oft kurzer Hand vom Grundstückseigentümer umgesägt, um ihn dann, wenn überhapt, durch akurate, charakterlose, Alibi- Mini-Neubepflanzungen zu ersetzen.  
Jüngstes Beispiel dieser Praxis ist der älteste Gostenhofer Kirschbaum  (link) in der Mittleren Kanalstraße. Auch der wurde letzte Woche Opfer einer Haussanierung, weil er beim Gerüstaufbau störte.
Musste der damalige Eigentümer noch wegen der illegalen Abholzung der dort ebenfalls beheimateten Gostenhofer Birken ein Bußgeld bezahlen, stehen dagegen Obstbäume, egal wie alt sie sind, leider unter keinerlei öffentlichem Schutz.
So habe ich mir das Ende der Kirschensaison nicht vorgestellt.:((




Photo oben: ehemaliger Kirschbaum in letzter Blüte 2011
Photo unten links: ehemaliger Baumbestand in der Mittleren Kanalstraße, Hinterhof
Photo unten rechts: Fassade nach Abholzung des alten Kirschbaums

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen