Begleiten Sie den Künstler Holger Lehfeld bei seinem Langzeitprojekt "Burchblick"
Der Künstler Holger Lehfeld lässt sich von seiner unmittelbaren Umgebung inspirieren
Der Künstler, Blogger und Chronist Holger Lehfeld dokumentiert das Zeitgeschehen seiner unmittelbaren Umgebung. Begleiten Sie ihn dabei auf seinem inspirierend faszinierenden "Burchblick" - Blog. Photo oben: Blick auf die Schneegruben-Baude (Schronisko "Nad Śnieżnymi Kotłami") im Riesengebirge, wo er sich oft aufhält. Von Szklarska Poreba Gorna (Schreiberhau) aus gesehen wirkt das Riesengebirgsmassiv wie eine große Welle.
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Montag, 14. Mai 2012
Blau
Sonntag, 15. April 2012
Mehr Bäume für Nürnberg🌳
oder
Sparkasse Nürnberg: "Pflanzt mehr Bäume!!!"
Sonntag, 1. April 2012
Einsatz in GoHo. Baustellenbrand
Der Platz der illegal gefällten Birken kommt einfach nicht zur Ruhe...
Freitag, 23. März 2012
Zeit-Verstellungs Logik🕔
Die evangelische Kirche im Stadtteil Gostenhof die jetzt eigentlich gar keine Kirche mehr ist muss nun wieder extra eine Stunde vorgestellt werden.💒🕔
Während der Sommerzeit kann man mehr bei Tageslicht radfahrn.
Denn:
Um 19 h ist es jetzt immer noch hell.
Nachteil:
Eigentlich
Montag, 19. März 2012
Winter Ade. Sumova-impressionen🌲
(hier: Pancir 1.214 m npm).
Sonntag, 4. März 2012
Der Himmel über N.
...ist hoch und weit und hört nicht an der Stadtmauer auf.
Man kann einiges entdecken:
oder Greifvögel...
Freitag, 17. Februar 2012
Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen Dutzendteich
Noch geht Schlittschuhlaufen. Aber wie lange noch ?
Auch am Dutzendteich wird das Eis weicher und dünner...
Dienstag, 14. Februar 2012
Winter-Geheimtipps
Bewegungs-Tipp 2:
Anschau-Tipp 3:
Deko-Tipp für Hausbesitzer 4:
Sport-Tipp 6:
Beleuchtungs-Tipp 7:
Die goldene Nuss Krakatuk aus Nürnberg.
Marienberg-Park
Donnerstag, 2. Februar 2012
Schnee!🐐 im Naturraum Trubachtal
Sonntag, 22. Januar 2012
Der junge Fraenz X. Flocke d. Ä. (1472 - 1558)
Kunsthistoriker aller Orten sind sich mittlerweile einig, daß das Oevre des jungen Malers
Fraenz X. Flocke d. Ä. (1472 - 1558) in der einschlägigen Flocke-Forschung weitgehend vernachlässigt wurde.
Das soll jetzt anders werden!
Der burchblick vorliegende Flocke-Kalender soll jetzt einen Beitrag leisten, diese Lücke zu schließen.
Deckblatt
Januar 2012
Der junge Flocke hatte manchmal gar keine Lust zu malen. War aber trotzdem Maler.
So nannte er denn auch sein frühes SelbstBildnis von 1499 "Der lustlose Maler".
März
Röntgenaufnahmen bringen es ans Tageslicht und zeigen erstmals die Untermalung seiner "Frau mit grüner Jacke" von 1502.
Auf einer Art schwarz-weißer Temperaschicht baute Flocke die Figur Schicht um Schicht auf. Am Schluss betonte er nochmals in einer Prima-Malerei die Wesenszüge der Abgebildeten und vollzog die malerische Synthese.
April 2012
Hier wuchs Flocke auf: In einem gefährlichen Vorort Norymbergs musste er sich schon früh an das rauhe und unsichere Leben als Maler gewöhnen. Doch für ihn gab es nur diesen Weg heraus aus dem Getto.
Mai 2012
Juni 2012
Immer wieder experimentierte er mit farbigen Papier. Und fertigte ab dem 30. Lebensjahr auch zahlreiche Proportionsstudien des menschlichen Körpers an. Die Weißhöhung entdeckte er allerdings erst mit 35 Jahren.
Aus Venedig brachte er Zitrusfrüchte mit, die bis dahin nördlich der Alpen völlig unbekannt waren. Doch der Versuch Flockes einen Zitronenbaum in seinem Garten in der Sebalder Altstadt zu pflanzen scheiterte an den vorherrschenden klimatischen Bedingungen.
Über Flockes Liebesleben ist wenig bekannt. Oft nahm er sich biblische Motive vor auf die er persönliche Empfindungen projizierte. Der Kupferstich von 1512 (Adam und Eve) deutet wohl auf eine unerfüllte Liebe hin. Doch das Blatt selbst wurde ein absoluter Verkaufserfolg und brachte ihm viel Ruhm ein.
Im Mittelalter hatte die Astrologie eine hohe Bedeutung für die Menschen. In einer schicksalsgläubigen Stände-Gesellschaft wurde man nur in eine Zunft aufgenommen, wenn man nachweisen konnte, daß es auch die Sterne gut mit einem meinen.
Diese farbige Radix wurde erst 2008 beim entrümpeln unterirdischer Kellergewölbe in der Altstadt nähe Albrecht-Dürer-Platz gefunden und restauriert. Was ein Indiz darauf ist, daß sich beide Künstler (Dürer und Flocke) gekannt haben müssen.
Ein immer wiederkehrendes Motiv im protestantischen Nürnberg sind die "Betenden Hände" . Flocke stellt sie in seiner Darstellung von 1524 nach evangelisch-lutherischer Art gefaltet dar, während Dürer den vorreformatorischen katholischen Gestus von 1517 bevorzugte.
Bis heute hat sich dieser Unterschied in der Gebetshaltung erhalten.
November 2012
Flocke, von dem seine Zeitgenossen behaupteten, er sei ein exzellenter Grafiker, ging auch oft in den Tiergarten. Seine Darstellung exotischer Tiere regte die Phantasie der oft in Armut lebenden Menschen an, die sich den Eintrittspreis und Transport in diesen Park nähe des Dutzendteiches nicht leisten konnten.
Die Darstellung seiner Landschaft "Bei Kraftshof" 1532 (Ausschnitt) in der Nähe des Irrhains vor den Toren Norymbergs weisen ihn allerdings auch als wahren Meister der Farbe aus.
Das Bild wurde übrigens erst 2019 an Privat verkauft...

















